Donnerstag, 26. Oktober 2017

Vortrag: Schnellroda und Halle als Zentren der "neuen" Rechten



In seinem Bestreben, zur politischen Bildung der Zivilgesellschaft beizutragen, lädt das Bündnis Querfurt für Weltoffenheit am 16.11.2017 um 19Uhr ins Europahaus Querfurt, Obhäuser Weg 6 ein.

In Halle agiert Kontrakultur, eine der aktivsten Gruppen der Identitären Bewegung, im Hausprojekt direkt neben der Uni. In Schnellroda sitzt das "Institut für Staatspolitik" mit dem Verlag "Antaios" & der Zeitschrift "Sezession". Beide Räume bieten die Möglichkeit, dass sich Neurechte wie die IB & die AfD mit der alten Rechten vernetzen. Jedoch nicht ungestört. Auf vielfältige Weise zeigen Menschen Gegenprotest - sei es durch direkte Aktionen, juristische Schritte, Recherche, Bildungsarbeit etc. 

Teil 1:

Seit 17 Jahren besteht das neurechte "Institut für Staatspolitik" (IfS) mit seinem Gründer Götz Kubitschek. Seit 2003 sitzt das IfS in Schnellroda (Sachsen-Anhalt) und Kubitschek und seine Frau Ellen Kositza haben das Repertoire an menschenverachtenden und reaktionären Schriften in der Zwischenzeit um den Verlag "Antaios" und die Zeitschrift "Sezession" erweitert. Regelmäßige Akademien bieten den teilnehmenden neurechten Gruppierungen wie der "Identitären Bewegung" (IB) und der AfD die Möglichkeit sich mit der alten Rechten in der "Jungen Nationaldemokraten" zu vernetzen. Der Vortrag soll einen Überblick über die Netzwerke der neuen Rechten in Schnellroda jenseits der "Kubitschek-mit-Ziege-Homestory" geben und geht außerdem der Frage nach, wie der "Bewegungsunternehmer" Kubitschek mit Opportunismus zur vermeintlichen Führungsfigur der "Neuen Rechten" aufsteigen konnte.

 Zu den Vortragenden: Seit 2016 organisiert eine Gruppe von Antifaschist*innen regelmäßig Proteste in Schnellroda gegen die "Neue Rechte" und versucht so, die Aufmerksamkeit auf die dort entstehenden und bestehenden Netzwerke und deren Funktion in neurechten Diskursen zu lenken

Teil 2:

"Kick em out" FAQ Kontrakultur / Identitäre Bewegung / wirksame Gegenstrategien Die „Identitäre Bewegung“ (IB) machte zuletzt auf sich aufmerksam, als sie mit einem Schiff durch das Mittelmeer schipperte, um NGOs bei der Rettung von Flüchtlingen zu stören. Die Aktion selbst - ein Flop,von der IB jedoch als großer Erfolg inszeniert. In Halle (Saale) agiert eine der aktivsten Gruppen in Deutschland, die sogenannte Kontrakultur Halle, in ihrem eigenen Hausprojekt direkt neben der Universität. Eng vernetzt mit der AfD und der „alten Rechten“ versuchen sie gesellschaftlich anschlussfähig zu sein, schrecken jedoch vor Militanz nicht zurück. Allerdings sie sind nicht ungestört. Auf vielfältige Weise arbeiten Menschen gegen Kontrakultur - sei es durch direkte Aktionen, juristische Schritte, Recherche und Veröffentlichungen, Bildungsarbeit oder ähnliches. Wir möchten euch in dem Vortrag einen kurzen Überblick über die IB geben und vor allem zu der Frage "Was kann mensch wirksames tun?". 
Vortragende: https://kickthemout.noblogs.org/

 
 

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen