Montag, 9. Januar 2017

Workshop: Querfront & rechte Kapitalismuskritik

Häufiger wird in den letzten Monaten die Frage gestellt, ob 'links' und 'rechts' überhaupt noch gültige Kategorien sind? Manch eine_r meint dieses Schema hinter sich gelassen zu haben und etwa nur den gesunden Menschenverstand zu bedienen. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass eben diese unter einem linken Deckmantel völkische oder rassistische Ideen verbreiten. Die Versuche von Elsässer (Herausgabe des neurechten Compact Magazin), Teilen der Identitären Bewegung oder den verschwörungstheoretischen Montagsmahnwachen eine Brücke zwischen links und rechts zu schlagen, also eine Querfront zu bilden, sind keineswegs neu. Die Idee der Querfront war von Beginn an eine Strategie der völkischen Bewegung.

In diesem Workshop möchten wir uns mit Text und Diskussion dem Thema Querfront widmen und hieran die sehr verschiedenen Argumentationsweisen von rechts und links herausarbeiten - und dabei schauen, wo es dennoch gefährliche Überschneidungen geben kann.

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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