Mittwoch, 27. November 2019

Weltoffner Advent 2019

 
 
 
Zum diesjährigen "Weltoffenen Advent" haben wir uns etwas Neues überlegt, denn unsere Adventsveranstaltung wird nicht nur "weltoffen" sondern auch "Cruelty Free". Dafür haben wir uns Unterstützung von unseren Freund*innen von "Fridays For Future - Mansfeld Südharz" geholt. Dieses Jahr wollen wir gemeinsam mit euch ab 16 Uhr eine vegane Alternative zum traditionellen Weihnachtsbraten kochen. Wir werden Rouladen mit Rotkohl und Klößen/Knödeln zubereiten. Dabei erklären euch die Menschen von FFF auch gern wer oder was dieses "Cruelty Free" ist und welche weiteren tollen Rezepte es für veganes Feiertagsessen es gibt. Ab 18 Uhr wollen wir zusammen essen und die Dokumentation "Deutsche Pop Zustände" gucken. Im Anschluss wird auch noch Raum für Diskussion sein. Schickt uns doch bitte eine Nachricht falls ihr kommen wollt, damit wir besser planen können und am Ende nicht alle eine ganze Woche Roulade mit Rotkohl und Klößen essen müssen.

Zusammenfassung:
Weltoffener Advent
Wo: Europa-Haus, Obhäuser Weg, 06268 Querfurt
Datum: 07.12.2019
Start Kochen: 16 Uhr
Start Film/Essen: 18 Uhr

 

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Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

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Dienstag, 12. November 2019

Vortrag: Die faschistische Tradition der "Neuen Rechten"



Wenn das in Schnellroda ansässige so genannte „Institut für Staatspolitik“ thematisiert wird, geht es zumeist um die Vernetzung innerhalb der so genannten „Neuen Rechten“ oder der Wirkung in die Gesellschaft hinein. Doch wie kam es zu der Bezeichnung „Neue Rechte“? Wie „Neu“ sind sie eigentlich? Auf welche Denker beziehen sie sich? An welche Ideologien schließen sie an?
In unserem Vortrag möchten wir die ideologischen Traditionslinien dieser faschistischen Formierung nachverfolgen. Angefangen im deutschen Faschismus der Weimarer Republik, über die Neuformierung nach dem Ende des 2. Weltkriegs, dem gescheiterten Bundestageinzug der NPD im Jahre 1969 bis hin zu den anschließenden Debatten einer taktischen Neuausrichtung. Abschließend wollen wir die Entwicklungen seit der Einigung 1990 bis in die Gegenwart nachvollziehen. Im Anschluss an den Vortrag soll auch der Diskussion sowie Nachfragen Raum gegeben werden.

Zusammenfassung:
Vortrag & Diskussion: Die faschistische Tradition der "Neuen Rechten"
Datum: 06.12.2019
Ort: Europa-Haus Querfurt, Obhäuser Weg 6, 06268 Querfurt
Start: 18Uhr
Ende: 20:30Uhr



Facebook: https://www.facebook.com/events/425028108179173/
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Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

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Montag, 28. Oktober 2019

Vortrag: RechtsRock in Deutschland 2019


Allenthalben und allerorten ist zu lesen oder zu hören, Musik bzw. RechtsRock sei das zentrale Moment für den Einstieg in die extreme Rechte. Die fortwährende Rede von der ‚Einstiegsdroge Musik‘ ist jedoch nicht nur sachlich schlicht falsch, sondern reproduziert – meist ungewollt – extrem rechte Propaganda. Das Problem ist gar nicht so sehr, dass Neonazis und andere extreme Rechte Musik machen; im RechtsRock geht es vielmehr vor allem um Geld, um die Bildung von Netzwerken, um das Aushandeln ideologischer Positionierungen und um Selbstverständigung. In diesem Vortrag soll es daher um die zentralen Akteure der aktuellen deutschen RechtsRock-Szene, deren Handlungsfelder sowie deren Einbindung in regionale, nationale und internationale Strukturen gehen, die genau zu kennen für jedwede politische Auseinandersetzung mit der extremen Rechten wesentlich ist.

Thorsten Hindrichs ist Musikwissenschaftler, arbeitet an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und ist als Experte für RechtsRock seit etlichen Jahren in der politischen Bildungsarbeit unterwegs.

Zusammenfassung:
Vortrag: RechtsRock in Deutschland 2019: Handlungsfelder, Akteure, Strukturen
Ort: Europa-Haus Querfurt, Obhäuser Weg 6, 06268 Querfurt
Start: 19Uhr
Ende: 21Uhr

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/734464910314207/

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Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.


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Samstag, 27. Juli 2019

SOMMERKINO



11.08.2019 "Wir sind jung. Wir sind stark" - Europa-Haus Querfurt 

 
Zum 30-jährigen Wendejubiläum möchten wir einen genaueren Blick auf die Wendezeit legen. In den 1990er Jahren gab es eine Vielzahl von Angriffen auf Unterkünfte von Geflüchteten, rassistische Morde, Gewalt gegen politisch Andersdenkende und eine floriende Neo-Naziszene. Dazu möchten wir vor dem eigentlichen Hauptfilm den Beitrag von Miteinander e.V. - "Du weißt schon, wie in Rostock…" - zeigen, in dem Opfer von Neonaziangriffen zu Wort kommen. Dass die Neo-Naziszene der 1990er Jahre nicht über Nacht enstanden sein kann, zeigen auch rassistische Vorfälle die bereits vor der Wende passiert sind, wie der Mord an zwei kubanischen Vertragsarbeitern am 12.08.1979 in Merseburg mit dem sich die "Initiative 12. August" auseinandersetzt. Unser Hauptfilm "Wir sind jung. Wir sind stark." behandelt den wohl bekanntesten Vorfall der Nachwendezeit - die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen. Der Film erzählt die Geschichte eines Tages, dem 24. August 1992, aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Menschen. Sie alle eint die Sehnsucht nach einer Heimat, Liebe und Anerkennung. Doch am Ende dieses Tages werden einige von ihnen um ihr Leben fürchten, während andere Molotow-Cocktails werfen und Interviews geben. "WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK." zeigt, wie eine Gesellschaft vor den Augen der Weltpresse, in einer der schlimmsten Ausschreitungen der Nachkriegsgeschichte, moralisch gegen die Wand fährt.
 
Zusammenfassung: 
Film: "Wir sind jung. Wir sind Stark" 
Ort: Europa-Haus Querfurt (Obhäuser Weg 6, 06268 Querfurt) 
Sprache: DE 
18Uhr Einlass - 19Uhr Start - 21Uhr Ende
Eintritt: Frei
"Du weißt schon, wie in Rostock…": https://vimeo.com/93999142
Broschüre "Im Schatten der Wende": https://www.miteinander-ev.de/im-schatten-der-wende/
 

23.08.2019 "IUVENTA - Seenotrettung ein Akt der Menschlichkeit" - Tiefer Keller - Merseburg 

 
Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an. Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert
 
Zusammenfassung:
Film: "IUVENTA - Seenotrettung ein Akt der Menschlichkeit"
Ort: Tiefer Keller 3, 06217 Merseburg
Sprache: DE & ENG mit Untertiteln
18Uhr Einlass - 18:15Uhr Start
Homepage: https://www.iuventa-film.de/
Trailer: https://youtu.be/lfUQdreIBQI
Eintritt: Frei
 

06.09.2019 "Queercore - How to punk a revolution" - Skatehalle Obhausen


Vor 50 Jahren - in der Nacht vom 27. zum 28. Juni 1969 - fand in der Christopher Street in New York ein Riot statt. Schwule, Lesben, People of Color, Trans* und Sexarbeiter*innen ließen sich die Schikanen der Polizei nicht länger gefallen und schlugen zurück. Die Stonewall-Riots trugen einen neuen Grad der Radikalität und des Selbstbewusstseins in die LGBT-Zusammenhänge. Aber auch nach diesen Ereignissen gab es noch viel Bewegung. Im Film geht es um die Wurzeln der queeren Bewegung im Punk, an dessen Anfang folgende Frage steht: Was machst Du, wenn es die offene Gemeinschaft, die Du als queerer Punk dringend brauchst, nicht gibt? Rede Dir einfach ein, es gibt sie doch! Klebe und drucke Fanzines, drehe und vertreibe subversive Filme, schreibe anarchistische Songs, do it yourselfund vor allem: don’t give a fuck! Nach und nach wird aus der anfänglichen Pseudo-Gemeinschaft eine revolutionäre Welle werden, ja eine internationale Bewegung... „Queercore: How to Punk a Revolution“ erzählt die Geschichte jener losen verbundenen Gruppe von nordamerikanischen Punk-Künstler_innen, die in den 1980er und 90er queeren Identitäten radikal ins Zentrum der eigenen Arbeitentrückten und sich damit nicht nur gegen die damals von heterosexuellen Männern dominierte und latent homophobe Punk-Szene auflehnten, sondern auch gegen den allzu angepassten schwulen Mainstream.

Zusammenfassung:
Film: "Queercore - How to punk a revolution"
Ort: Skatehalle Obhausen (Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen)
Sprache: ENG (UT: DE)
19Uhr Einlass/Hangout - 20:30Uhr Start
Trailer: https://youtu.be/VE1K6sryBGE
Eintritt:Frei
 
 

22.09.2019 "Slave To The Grind - A Film About Grindcore" - Werkstatt Mücheln 

 
Abseits der Charts und Mainstream-Radiosender gibt es Musikszenen, die nicht so viel öffentliche Beachtung finden. Dass soll jedoch nicht bedeuten, dass diese nicht sonderlich aktiv sind. Der Film „Slave To The Grind“ bietet einen spannenden Einblick in die kleine, aber sehr aktive Musikszene des Grindcore. Es geht viel ums Schreien, unfassbar schnelle Riffs sowie Drums, für manche schwer zu durchschauende Songstrukturen (oder einfach keine), aber nicht nur. Im besagten Film werdet ihr einen historischen Abriss der letzten 20-30 Jahre bekommen, auch kommen Personen zu Wort, die Grindcore musikalisch geprägt haben oder deren Bands selbst mehr oder weniger Kultstatus in der Szene erreicht haben. Dieses Stück Bilderfolge ist sehr empfehlenswert für alle Metal-, Punk- oder sonstige alternativen Kids; die gerne Wert auf Extreme in der Kunst legen. Grindcore gehört, neben vielen anderen Musikstilen, zu denen, die seit vielen Jahren in der Werkstatt Mücheln zum Besten gegeben werden. Abseits des Films wird es noch glichkeiten geben sich über die Geschichte und Arbeit des Vereins "United Forces Kultur- und Freizeitverein e.V." , also der Werkstatt, zu informieren.
 
Zusammenfassung:
Film: "Slave To The Grind - A Film About Grindcore"
Ort: Werkstatt Mücheln (Rudolf-Breitscheid-Str. 18, 06249 Mücheln)
Sprache: ENG (UT: DE)
Einlass: 16Uhr
Start: 17Uhr
Eintritt: Frei
Homepage: https://www.grindcorefilm.com/
Trailer: https://youtu.be/7Qf1pr_AuuA


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Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.





Montag, 27. Mai 2019

Das Netzwerk der Neuen Rechten - Lesung und Gespräch mit Christian Fuchs

 
 
Von einer breiten Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen, ist ein neues und einflussreiches Netzwerk aus rechten Stiftungen, Vereinen, Medien und Kampagnen in Deutschland herangewachsen.

Die Autoren Christian Fuchs und Paul Middelhoff sind für ihre Recherche zum Buch „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ durch Deutschland und Europa gereist und haben die wichtigsten Protagonisten der Szene getroffen. Sie waren geheimen Spendern in der Schweiz auf der Spur und mit einem AfD-Politiker in Serbien unterwegs. Sie hatten Zutritt zum Haus der Identitären Bewegung, waren auf einem Festival der rechtsextremen Aktivisten und trafen den Chef von Deutschlands reichweitenstärkster Hetzseite zum Gespräch in dessen Küche. Während der Recherchen wurden sie bedroht, angelogen und gerieten in den Shitstorm einer rechten Trollarmee.

Der Report enthüllt das ganze Ausmaß des Milieus – seine ideologischen Grundlagen, seine führenden Köpfe, seine wichtigen Zeitschriften, Verlage, Internet-Plattformen, Burschenschaften und die geheimen Finanziers. Die Autoren zeigen, wie die Neue Rechte versucht, die gesellschaftliche Mitte zu übernehmen.

Am 17. Juni wird der Autor Christian Fuchs sein Buch in Querfurt vorstellen. Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr im Europahaus (Obhäuser Weg 6, Querfurt). Im Anschluss diskutiert er mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung des Bündnis Querfurt für Weltoffenheit und des Landtagsabgeordneten Sebastian Striegel.


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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Montag, 20. Mai 2019

Aktionsbericht 17.05.2019 - Der AfD in die Suppe spucken!

Eigentlich können wir mit den Aktionen gegen die AfD-Demo in Querfurt am 17.05.2019 ganz zufrieden sein. Bei unseren beiden Kundgebung waren viele, vor allem junge, Menschen. Es war eine gute Stimmung. Dem vorbeiziehenden AfD-Zügchen wurde lautstark mitgeteilt, dass sie nicht willkommen sind und später wurde auch noch an anderer Stelle der AfD in die Suppe gespuckt. Die AfD hat nicht das Mobilisierungspotenzial, was sie gern hätte. Nach den größeren Demonstrationen in den Jahren 2015 und 2016, an denen auch schon mindestens die halbe AfD-Querfurt laut der Recherche von "uncoverthebacklands" beteiligt gewesen sein muss, ist irgendwie die Luft raus. Was natürlich bleibt, ist der Hass der jetzt parlamentarische Macht besitzt und auch über größere Geldsummen verfügt, die an diversen Stellen in die Unterstützung der extremen Rechten fließt. Sei es nur wenn Kader der "Identitären Bewegung" als Wahlkreismitarbeiter*innen beschäftigt werden.
Zukünftig kann sich dann auch der Stadtrat mit der AfD rumärgern, aber die Kandidaten (Ja nur Männer...), der einzelnen Parteien haben ja schon beim "Wahlforum", am 13.05.2019 im Bildersaal der Burg Querfurt, bekundet, dass sie sich eine sachbezogene Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen können. Unserer Meinung nach, darf es nirgends eine Zusammenarbeit mit Rassist*innen und Antisemit*innen geben. Wir hoffen, dass auch an dieser Stelle ein Umdenken stattfindet da seit dem Beginn der Proteste schon deutlich mehr Stadträte unsere Proteste wenigstens personell unterstützen. Wie im "Wahlforum" bekundet, soll es ja ein Ziel der nächsten fünf Jahre im Stadrat sein, die Stadt für junge Menschen etwas attraktiver zu machen, so dass diese entweder nicht abwandern oder nach dem Studium zurückkehren. Niemand möchte in einer Stadt leben, in der rechte Aufmärsche wegignoriert werden sollen, die Aufschreie nach rassistischen Straftaten ausbleiben und Neonazi-Schmierereien das Stadtbild prägen.
Wir werden auch weiterhin mit unserer Arbeit versuchen, an den Zuständen etwas zu ändern. Wie gut und ob uns das gelingt, hängt aber auch von euch ab. Also falls ihr uns unterstützen möchtet, in welcher Form auch immer, sprecht uns bei einer unserer Veranstaltungen an oder schreibt uns auf den unterschiedlichsten Plattformen eine Nachricht.

Presse: 

17.05.2019 Kommunalwahlen im Saalekreis AfD demonstriert für Wahlkampf in Querfurt
17.05.2019 AfD-Demo endet friedlich Nur 50 Teilnehmer blieben bis zum Schluss

Grafiken:
Wir wollen euch unsere Mobigrafiken nicht vorenthalten. Vektorgrafiken und PNGs zur freien Verwendung. LINK




Freitag, 3. Mai 2019

Der AfD in die Suppe Spucken!


Am Freitag, den 17.05.2019, will die AfD erneut durch Querfurt marschieren. Damit reiht sie sich in die Kontinuität rassistischer Aufmärsche ein, die seit Oktober 2015 immer wieder Hass auf die Straßen Querfurts tragen. Einer der angekündigten Redner zum Beispiel, das AfD-Kreisvorstandsmitglied Rick Heinze, nahm bereits an den aus dem Neonazispektrum organisierten "Gesicht-zeigen-gegen-Asylmissbrauch"-Aufmärschen teil, welche eine "Überfremdung" herbeifantasierten, nachdem 13 Syrerinnen und Syrer nach Querfurt gekommen waren.
Dabei ist es nicht so, dass erst seit 2015 migrantische Leute in Querfurt wohnen. Deutschtümelei und völkische Ideologie haben in Querfurt zweifelsohne einen guten Nährboden. Aber sie bleiben nicht ohne Widerspruch!
Am 1. Mai 2018 übernahm die AfD die Rolle der Organisation der völkischen Aufmärsche. Die Mischung von bürgerlich auftretenden Rassistinnen und Rassisten und offenen Neonazis hat sich dadurch kaum verändert. Letztendlich macht es für uns aber auch keinen entscheidenden Unterschied, wie sie sich geben, denn unsere migrantischen Mitmenschen und eine Befreiung der Gesellschaft bedrohen sie im gleichen Maße.
So macht es für uns auch kaum einen Unterschied, dass dieses Mal auch noch Bernd Höcke als Redner angekündigt ist. Denn es geht uns nicht darum, in welchem Nest er sich wieder herumtreibt, sondern darum, ihn aus den Köpfen zu bekommen. Und das heißt für uns konsequent allen Höckes entgegenzutreten, die sich vom Alltagsrassismus der Bevölkerung ernähren!
Höcke, Tillschneider, Reichardt, Wald und Heinze (ja, wieder nur Männer auf der Rednerliste) stehen nicht vor den Stadttoren. Sie sind schon mitten unter uns. Und genau da werden wir ihnen in die Suppe spucken!

Wir haben uns entschlossen, unsere beiden Kundgebungen thematisch zu gliedern:
Auf beiden Kundgebungen sollen Kämpfe verbunden werden, wobei Menschen am Entenplan ihre Solidarität mit aktuellen Bewegungen für Klimagerechtigkeit, sichere Häfen und Freiräume ausdrücken können. Denn unsere Alternative heißt Solidarität!
Aber auch der Entrüstung soll ein Platz gegeben werden. Deshalb soll sich unsere Kundgebung am Dreieck ganz klar gegen alle Ideologien der Ungleichheit und Menschenfeindlichkeit richten, welche die AfD nutzt und verbreitet!
    
Kundgebung in der Nebraer Straße:
"Für eine solidarische Gesellschaft - Für sichere Häfen, Freiräume und Klimagerechtigkeit"

Kundgebung Roßplatz/Merseburger Straße:
"Kein Platz für eure Volksgemeinschaft! Gegen Rassismus, Sexismus, Homo-/Transfeindlichkeit"
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/439771890115737/
#qft1705 #noAfDqft

Karten:

 

Anreiseinfos:

Anreise aus Eisleben

Eisleben→ Querfurt (BUS)
  • Option 1
    • Abfahrt: 16.27Uhr - Eisleben, Bf., Bst. 6
    • Ankunft: 17.17Uhr – Querfurt Bahnhof
  • Option 2
    • Abfahrt: 17.28Uhr - Eisleben, Bf., Bst. 6
    • Ankunft: 18.17Uhr – Querfurt Bahnhof

Querfurt → Eisleben (BUS)
  • Abfahrt: 20.47Uhr – Querfurt Bahnhof (letzte Verbindung)
  • Ankunft: 21.26Uhr - Eisleben, Bf., Bst. 2



Anreise aus Merseburg

Merseburg → Querfurt (Zug)
  • Option 1        
    • Abfahrt: 15.43Uhr – Merseburg Bahnhof Gleis 4
    • Ankunft: 16.26Uhr – Querfurt Bahnhof
  • Option 2
    • Abfahrt: 16.43Uhr – Merseburg Bahnhof Gleis 4
    • Ankunft: 17.26Uhr – Querfurt Bahnhof

Merseburg → Querfurt (Bus)
  • Abfahrt: 15.50Uhr – Merseburg Bahnhof – Bus 728
  • Ankunft: 16.47Uhr – Querfurt Busbahnhof

Querfurt → Merseburg (Zug)
  • Option 1
    • Abfahrt: 20.31Uhr – Querfurt Bahnhof
    • Ankunft: 21.13Uhr – Merseburg Bahnhof
  • Option 2
    • Abfahrt: 21.31Uhr – Querfurt Bahnhof (letzte Verbindung)
    • Ankunft: 22.13Uhr – Merseburg Bahnhof
                                   
Anreise aus Halle

Halle→ Querfurt (Bus)
  • Option 1
    • Abfahrt: 15.32Uhr – Halle(Saale) ZOB
    • Ankunft: 16.41Uhr – Querfurt Busbahnhof
  • Option 2
    • Abfahrt: 16.32Uhr – Halle(Saale) ZOB
    • Ankunft: 17.41Uhr – Querfurt Busbahnhof

Halle→ Röblingen am See → Querfurt (Zug/Bus)
  • Option 1
    • Abfahrt: 15:34Uhr – Halle(Saale) Hbf – Gleis 8
    • Ankunft: 16.05Uhr – Röblingen am See Bahnhof Gleis 1
    • Abfahrt: 16.10Uhr – Röblingen am See Bahnhof
    • Ankunft: 16.45Uhr – Querfurt Busbahnhof
  • Option 2
    • Abfahrt: 16:34Uhr – Halle(Saale) Hbf – Gleis 8
    • Ankunft: 17:05Uhr – Röblingen am See Bahnhof Gleis 1
    • Abfahrt: 17.10Uhr – Röblingen am See Bahnhof
    • Ankunft: 17.45Uhr – Querfurt Busbahnhof

Halle→ Merseburg→ Querfurt (Zug)
  • Option 1
    • Abfahrt: 15.22Uhr – Halle(Saale) Hbf – Gleis 11 A-C
    • Ankunft: 15.33Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 2
    • Abfahrt: 15.43Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 4
    • Ankunft: 16.26Uhr – Querfurt Bahnhof
  • Option 2
    • Abfahrt: 16.22Uhr – Halle(Saale) Hbf – Gleis 11 A-C
    • Ankunft: 16.33Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 2
    • Abfahrt: 16.43Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 4
    • Ankunft: 17.26Uhr – Querfurt Bahnhof

Querfurt→ Merseburg→ Halle (Zug)
  • Option 1
    • Abfahrt: 20.31Uhr – Querfurt Bahnhof
    • Ankunft: 21.13Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 4
    • Abfahrt: 21.23Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 1
    • Ankunft: 21.35Uhr – Halle(Saale) Hbf
  • Option 2
    • Abfahrt: 21.31Uhr – Querfurt Bahnhof (letzte Verbindung)
    • Ankunft: 22.13Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 4
    • Abfahrt: 22.23Uhr – Merseburg Bahnhof – Gleis 1
    • Ankunft: 22.33Uhr – Halle(Saale) Hbf

Querfurt→ Halle (Bus)
  • Abfahrt: 20.49Uhr – Querfurt Busahnhof (letzte Verbindung)
  • Ankunft: 21.58Uhr – Halle(Saale) ZOB

Mobimaterial:

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Printsachen(DIY):

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