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Demobericht - Was ist das für 1 Mai? #1maiqft

Unter dem Motto " Was ist das für 1 Mai? - Grenzenlose Solidarität statt nationaler Spaltung" hatten wir für den 1. Mai 2018 nach Querfurt mobilisiert. Und die se Solidarität haben wir bekommen!  Gerade im Anbetracht der anderen in Mitteldeutschland stattfindenden antifaschistischen Proteste hätten wir nicht damit gerechnet, dass sich über 200 Leute an unseren Kundgebungen beteilig en würden , von denen sich auch noch gut die Hälfte spontan entschlossen den AfD-Aufmarsch von zwei Seiten zu blockieren.  Mit allen Menschen, die diese Form des zivilen Ungehorsams gewählt haben möchten wir uns ausdrücklich solidarisch erklären und freuen uns sehr, beispielhaft von einer Situation berichten zu können , in der eine ältere Frau aus Querfurt den zumeist jüngeren Menschen, die in der Blockade am Dreieck gekesselt und festgehalten wurden, Kuchen vorbeibrachte. Oder von anderen Leuten, die Trinkwasser für die Eingekesselten besorgten . Genau diese Solidarität aller friedliche...

Was ist das für 1 Mai? - Grenzenlose Solidarität statt nationaler Spaltung!

Am 1. Mai 2018 wollen Vertreter des faschistoiden Flügels der AfD und der ihm nahestehenden Patriotischen Plattform eine Demonstration durch Querfurt führen. Dabei ist ihr Ziel unter dem Motto "Die soziale Volkspartei" den internationalen Kampftag der Arbeiter*innen-Bewegung zu vereinnahmen und sich gegenüber Lohnabhängigen als "Kümmerer" zu präsentieren. Erkennbar ist eine weitere Annäherung an die offen neonazistische NPD , welche sich selbst als "soziale Heimatpartei" bezeichnet. Dass Neonazis versuchen, den 1. Mai zu vereinnahmen ist in der Bundesrepublik nicht neu , f olgen sie doch seit langem der Strategie, die die Nationalsozialist*innen im Dritten Reich bereits betrieben: ihm als "Tag der Deutschen Arbeit" seinen revolutionären und internationalistischen Ursprung auszutreiben. Seit dem 1.Mai 2017 versucht dies nun auch die AfD. Es ist zu erwarten, dass die vier angekündigten Redner die Soziale Frage in ihren Beiträgen wie...

FLUCHT//ASYL - 03.05.2018

Seit dem Sommer 2015 ist viel in der europäischen und deutschen Migrationspolitik passiert. Wie schon Anfang der 1990er Jahre gab es ein Aufflammen rassistischer Gewalt und ein erstarken rechter Parteien, was von den meisten bürgerlichen Parteien der "Mitte" mit Eingeständnissen, also Verschärfungen im Asylrecht beantwortet wurde. Doch vielerorts finden sich weiterhin Menschen zusammen, die Solidarität mit Geflüchteten organisieren. Eine Initiative, die im Saalekreis und besonders in Merseburg aktiv ist, ist das "Cafe Internationale". Am Donnerstag, den 03.05.2018 um 19 Uhr werden ReferentInnen des Cafe Internationale im querfurter Europahaus (Obhäuserweg 6, 06268 Querfurt) über folgende Inhalte sprechen: 1. Vorstellung der Arbeit im Cafe Internationale 2. Asylrecht und neuste Änderungen+ Einfluss auf unsere Arbeit 3. Input zu Lebensmittelgutscheinen Damals und Heute 4. Lebensalltag und Auswirkungen der Gutscheine für Betroffe...

Bericht zur Kundgebung "Kommunalpolitik ohne Menschenfeindlichkeit" in Schnellroda am 28.03.2018

"Ruhig Brauner!" mussten wir heute nicht sagen. Weder die Dorfnazis der Region noch die Nazi-Hipster der IB Halle waren heute im Schäfchen. Hans Tillschneider hatte nur etwa 10 AfD-Linientreue Leute zu seinem Bürgerforum mobilisieren können, darunter Felix Koschkar, Rick Heinze, Lydia Funke und Hannes Loth. Hinzu kamen 5 Bürger*innen, davon zwei Gemeinderäte, von denen uns einer noch vorm Schäfchen zusichterte, er würde sich nicht konvertieren lassen. Kositza joggte im Regen kurz zu uns um unsere Banner zu begutachten und kehrte dann sofort nach Hause zurück. Götz sahen wir gar nicht, obwohl Thomas ihn holen ging. Hans versicherte uns auf Nachfrage, er werde später noch hinzukommen und nickte ganz eifrig. Wir konnten trotz kurzer Mobilisierungsphase und mitunter starkem Regen immerhin 13 Leute zusammenbringen und wollen allen für das Durchhalten Danke sagen. Wir freuen uns auf das Festival am 21.04.2018 und werden in Schnellroda und anderswo weiter nach den Rechten seh...

Für (Kommunal-)Politik ohne Menschenfeindlichkeit! - 28.03.2018

Nachdem die AfD nun in diversen Landesparlamenten und im Bundestag beweisen konnte, dass sie eine Einthemenpartei ist und ihre Abgeordneten wenig von parlamentarischer Arbeit verstehen, will diese nun in die Kommunalpolitik vordringen. Da sie dafür nicht genug MitgliederInnen haben, wollen sie auch Parteilose über ihre Liste zur Wahl aufstellen. Soll bedeuten, dass die selbsternannte "Volkspartei" personell gar nicht mal so gut aufgestellt ist und sie deshalb beliebige "WutbürgerInnen" aufstellen wollen. Dies zeigt, dass die Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei Nazis im Generellen und bei der AfD besonders weit auseinander klafft. Tillschneider selbst sagt, dass dies gar nicht ihr Politikfeld sei[1], sie jedoch für die Menschen vor Ort spürbar seien und Kommunalpolitik dort sabotieren wollen, wo es in den Kram passt. Da wir eine andere Vorstellung vom Zusammenleben haben, rufen wir für den 28.03.2018 um 18 Uhr zum Protest in Schnellroda au...

Aktionsbericht - 16.03.2018 - #noAfDqft

Am 16.03.2018 fand im Hotel Zum Schweizerhaus im Querfurter Ortsteil Vitzenburg das "kommunalpolitische Bürgerforum" der AfD statt. Aufgerufen dazu haben der AfD Kreisverband Saalekreis und der Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. Eigentlich sollte die Veranstaltung im Hotel "Querfurter Hof" stattfinden, diese wurde jedoch abgesagt nachdem das Bündnis "Querfurt für Weltoffenheit" zu Protesten aufgerufen hat [1] und sich Querfurter Hof und AfD ein Bedrohungsszenario imaginierten. Der Inhaber des Querfurter Hofs gab gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung an, dass es keine Drohungen gab [2]. Zu der AfD Veranstaltung erschienen insgesamt etwa 40 Personen. Zu beobachten war, dass die T eilnehmerInnen aus verschieden rechten Spektren kamen. Es nahmen jedoch auch Personen teil die der Z ivilgesellschaft zugerechnet werden können.  Mindestens eine Person der Neonazi-Gruppe "Gesicht zeigen gegen Asylmissbrauch", die schon mehrer e Nazidemo...

Statement zu den Vorwürfen der AfD Saalekreis - Unser Protest zieht um

Bedrohungen sind eine schlimme Sache und wir, das Bündnis Querfurt für Weltoffenheit, lehnen diese konsequent ab, denn das ist keine Basis für eine freie und offene Gesellschaft. Es bleibt festzuhalten, dass von unserem Bündnis niemand de n Inhaber oder die MitarbeiterInnen des Querfurter Hofs bedroht hat. Bis zu diesem Zeitpunkt sind diesbezüglich auch keine Anzeigen bei der Polizei eingegangen. Vielmehr vermuten wir an dieser Stelle, dass es monetäre Gründe für den Ortswechsel gab. Die AfD bedient mit ihrem Post mal wieder zwei ihrer aktuellen Lieblingsthemen. Das Diffamieren von zivilgesellschaftlichem Engagement und Meinungsfreiheit. So gab es im letzten Jahr eine Kampagne der AfD in Sachsen-Anhalt, die sich gegen den Verein "Miteinander e.V." richtete, unter welchem viele regionale Beratungsteams gegen Rechtsextremismus laufen. Initiativen, die sich für Demokratie, Menschlichkeit und  Vielfalt einsetzen sind der AfD ein Dorn im Auge. Zivilgesellschaftliches En...